Johanna Dorn (20 Jahre)

Was sind deine Hobbys?

Reiten, Joggen, Lesen, Konzerte besuchen

Was isst du normalerweise in der Mittagspause?

Meistens das, was ich am Abend zuvor zu viel gekocht habe.

Was ist dein Lieblingsplatz in Erlangen?

Der Skulpturengarten mit der wundervollen Aussicht über die ganze Stadt und natürlich der Schlossgarten.

Wie denkst Du, sieht Dein beruflicher Alltag/ Werdegang in fünf Jahren aus?

In fünf Jahren würde ich mich gerne in der Rolle der Praxisanleiterin sehen und mein Wissen an die Azubis weitergeben.

Welche schwierige Situation/ Welches negative Erlebnis hattest Du bisher in Deinem Beruf?

Oft ist es für mich schwierig, damit umzugehen, wenn ich mit Patient*innen zu tun habe, denen ich nicht in dem Ausmaß helfen kann wie ich gerne würde, da sie sehr schwer erkrankt sind. Gerade bei jungen Patient*innen geht mir das oft sehr nahe.

Welches positive Erlebnis hattest Du bisher in Deinem Berufsleben?

Ich hatte (zum Glück) schon sehr viele positive Erlebnisse. Spontan fallen mir da hauptsächlich Momente ein, in denen die Zusammenarbeit im Team reibungslos geklappt hat, auch in stressigen Situationen, und man einfach merkt, wie gut das Miteinander funktioniert. Zudem natürlich noch die mittlerweile fast unzähligen tollen Gespräche mit Patient*innen, wenn mal etwas länger Zeit vor der OP war. Wenn ich gutes Feedback während oder nach einem Praxisblock bekomme, ist das für mich auch immer sehr positiv und wertvoll, da ich dadurch die Bestätigung bekomme, dass ich meine Arbeit gut mache und ich mich persönlich und fachlich weiterentwickelt habe.

Was würdest Du angehenden Auszubildenden raten?

Stresst euch nicht zu sehr und vergleicht euch nicht mit anderen, die augenscheinlich schon mehr können, manche Dinge brauchen Zeit. Und immer schön frühstücken, die Zeit bis zur Essenspause fühlt sich manchmal an wie ein Jahr.

Gibt es Typische Vorurteile über deinen Beruf? und wenn ja, Treffen diese zu?

„Die Anästhesie ist ja immer nur am Kaffee trinken!“ – Ich trinke so gut wie nie Kaffee und auch sonst aus dem Team sehe ich eher selten mal wen bei einem Zwischendurch-Käffchen sitzen 😉

„Anästhesie ist ja eh nur 20 % Panik und 80 % Langeweile!“ – Stimmt so nicht ganz; während einer OP kann es schon mal passieren, dass man ein bisschen Leerlauf hat, und die meiste Arbeit hat man nun mal bei der Ein- und Ausleitung. Aber von „20/80“ sind wir doch ein ganzes Stück entfernt.

Wie bist du überhaupt auf diesen Beruf gekommen?

Ich habe vorher eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten gemacht und bin dabei zufällig in einer ambulanten Anästhesiepraxis gelandet. Ab da war mir klar, dass mich der Bereich sehr interessiert und ich intensiver darin arbeiten möchte.