Jana Busch (23 Jahre)

Was sind deine Hobbys?

Lesen, ab und zu nähen und ich verbringe gerne viel Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie.

Was isst du normalerweise in der Mittagspause?

Da gibt es kein spezielles Essen, es darf nur nichts Aufwendiges sein. So eine halbe Stunde Pause ist auch schnell wieder um, dann wollen die nächsten Kollegen zur Pause abgelöst werden.

Was ist dein Lieblingsplatz in Erlangen?

Schlossgarten

Wie denkst Du, sieht Dein beruflicher Alltag/ Werdegang in fünf Jahren aus?

Wenn ich ein bisschen Berufserfahrung gesammelt habe, könnte ich mir vorstellen, selbst OTA-Kurse in Berufsfachkunde zu unterrichten oder die Weiterbildung zur Praxisanleitung zu machen.

Welche schwierige Situation/ Welches negative Erlebnis hattest Du bisher in Deinem Beruf?

Wenn wir besonders junge Patienten operieren, die mit schlimmen Diagnosen zu uns kommen oder schwere Unfälle hinter sich haben, macht das schon manchmal nachdenklich. Da weiß man die eigene Gesundheit sehr zu schätzen.

Welches positive Erlebnis hattest Du bisher in Deinem Berufsleben?

Als ich das erste Mal bei einer großen Bauch-Operation instrumentiert habe.

Was würdest Du angehenden Auszubildenden raten?

Ich würde ihnen raten, sich gut über die Ausbildung an sich, die Arbeitszeiten im Anschluss und die beruflichen Möglichkeiten danach zu informieren. Vielen aus meiner Ausbildung hat ein Praktikum im OP geholfen, da es schon mal viele Einblicke möglich macht, die bei der Entscheidung hilfreich sind. Außerdem würde ich mich mit anderen OTA-Azubis oder ausgelernten OTAs unterhalten, wenn ich die Möglichkeit habe.

Gibt es Typische Vorurteile über deinen Beruf? und wenn ja, Treffen diese zu?

Es heißt gerne mal, die „OP-Schwestern“ wären immer gestresst und schlecht gelaunt. Gestresst sind wir sicherlich öfter mal, weil man in der Regel ein straffes OP-Programm hat. Die Laune hängt oft auch von den Kollegen ab, da der Beruf viel Teamarbeit erfordert. Deshalb würde ich schon sagen, dass die Tage mit guter Laune eindeutig überwiegen.

Wie bist du überhaupt auf diesen Beruf gekommen?

Durch die Berufe meiner Eltern war ich schon immer sehr an der Gesundheitsversorgung von Patienten interessiert und habe mich deshalb von Anfang an in diese Richtung informiert. Durch einen Probearbeitstag stand dann schnell fest, dass ich im OP als OTA arbeiten möchte.