Lena Gropp (22 Jahre)

Was sind deine Hobbys?

Fußball, Joggen, Motorrad fahren, Klettern in der Fränkischen Schweiz

Was isst du normalerweise in der Mittagspause?

Da bin ich recht flexibel, aber meistens wird es dann doch ein Müsli, ansonsten ist vor der Spätschicht Palmeria auch immer top.

Was ist dein Lieblingsplatz in Erlangen?

Im Riesenrad an der Bergkerwa, ansonsten der Meilwald zum Laufen, oder einfach im „Curry House“ sitzen und das allerbeste indische Curry mit Bollywood-Musik genießen.

Wie denkst du, sieht dein Leben in 10 Jahren aus?

Das steht noch in den Sternen, ich bin schon froh, dass ich mit der Ausbildung erst mal die nächsten drei Jahre abgeklärt habe.

Was hast du bis jetzt in deinem Beruf erlebt, das dich überrascht hat?

Ich bin immer wieder schwer beeindruckt, was heutzutage durch Therapie, Medizin und Technik alles möglich ist.

was ist das Lustigste, was du in deinem Job erlebt hast?

Da gibt es so einige Geschichten, zum Beispiel eine noch während eines Praktikums: Ich wollte einer älteren Dame eine Freude machen, und habe sie mit dem Rollstuhl auf eine Art Balkon gefahren, damit sie mal was Anderes sieht als ihr tristes Zimmer („Schauen sie mal Frau …“) und man mir am nächsten Tag sagte, sie sei blind.

Was würdest du an deiner Ausbildung gerne verändern?

Ich persönlich hätte gerne ein Art Berufsgrundschuljahr gehabt (wie z. B. in der Schreinerausbildung), um einfach die ganzen medizinischen Basics wie Anatomie etc. zusammenhängend zu lernen, denn durch die Schulblocks ist der Stoff teilweise sehr zerstückelt.

Gibt es Typische Vorurteile über deinen Beruf? und wenn ja, Treffen diese zu?

„Ihr trinkt doch sowieso den ganzen Tag nur Kaffee und ab und zu wascht ihr mal jemanden!“ Menschen, die diese Meinung haben, würde ich gerne mal für eine Schicht mitnehmen, damit sie sehen, was im Krankenhaus alles abgeht und dass Pflege viel mehr als Körperpflege ist.

Wie bist du überhaupt auf diesen Beruf gekommen?

Über verschiedene Praktika in verschiedenen Krankenhäusern und dem Rettungsdienst; und einem Studium, bei dem ich jeden Tag das Gefühl hatte, ich vergeude meine Lebenszeit und dadurch gemerkt habe, dass ich etwas machen möchte, was ich als sinnvoll empfinde.